Smoothies für Faule

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Obwohl ich mich nicht als superdisziplinierten Menschen beschreiben würde, beginne ich seit ca. 1,5 Jahren jeden Tag mit einem grünen Smoothie. Warum ich das – im Gegensatz zu anderen guten Vorsätzen – so konsequent durchgehalten habe, hat einen einfachen Grund. Ich merke, dass mein Körper danach verlangt. Wenn ich aus irgendeinem Grund mal was anderes zum Frühstück esse fehlt mir einfach was.

Smoothies mixen ist ganz einfach- du brauchst kein Rezept, um gute wohlschmeckende grüne Smoothies zuzubereiten (nur einen guten Mixer). Wer schon einen Mixer hat kann diesen einfach weiterbenutzen. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass mit einem billigen Pürierstab gemixte Smoothies einfach nicht so gut schmecken und auch etwas mühsam herzustellen sind. Wer täglich Smoothies trinken will kommt um die Anschaffung eines guten Mixers nicht herum.

Anfangs leistet die 50/50 Regel gute Dienste: halb Obst, halb Grünzeug, später kann der „grüne“ Anteil dann gesteigert werden, aber immer gilt: der Smoothie sollte auch gut schmecken. Wer sich ein supergesundes grünes Gebräu mixt, das nur mühsam runtergewürgt werden kann, hat sicher bald die Motivation verloren, sowas jeden Tag zu frühstücken.

Das grüne Blattgemüse sollte regelmäßig gewechselt werden, im Winter bieten sich hierzu Grünkohl, Spinat, Karottengrün und Rucola an. Möglichst biologisches Obst und Gemüse verwenden, eine gute Möglichkeit ist die Bestellung einer Ökokiste. Für den Notfall (z.B. keine Zeit zum Einkaufen) sind Tiefkühlprodukte wie z.B. gefrorener Blattspinat oder Beerenmischungen eine gute Alternative.

Mit ein bisschen Zitrone schmeckt der Smoothie viel frischer und spritziger: einfach eine Zitrone halbieren, die Schale abschneiden und ab damit in den Mixer. Die andere Hälfte für den nächsten Tag aufbewahren. Auch Ingwer ist im Winter ein gutes Gewürz, da er den Körper erwärmt.

Durch das feine Pürieren werden Aromen viel stärker freigesetzt: deshalb Achtung bei bitterem Obst oder Grünzeug wie z.B. Sweeties oder Zuckerhut, auch Ingwer eher vorsichtig dosieren.

Wer einen Garten oder Balkon hat: „Unkräuter“ wie Vogelmiere oder Löwenzahn sind supergesunde Wildkräuter – ab in den Mixer damit. Aber Vorsicht: es gibt auch Giftpflanzen, bitte nur solche verwenden, die du kennst.

Zum Thema Superfoods: die teuren Pülverchen sind nicht unbedingt notwendig, geben aber grade im Winter einen Extrakick Energie. Ich habe gute Erfahrungen mit Maca gemacht, darüber gibts demnächst noch einen extra Post.

Ich persönlich trinke meinen Smoothie gerne, kenne aber auch Menschen, die ihn wie Müsli löffeln. Auf jeden Fall gilt: nicht zu hastig verzehren, idealerweise sollte der Smoothie „gekaut“ werden, weil dadurch im Mund wichtige Verdauungsenzyme freigesetzt werden.

Wer morgens nicht so viel Zeit hat, kann einen Teil des Smoothies problemlos mit zur Arbeit nehmen, dazu entweder eine Glasflasche oder eine BPA-freie Plastikflasche (erhältlich im Outdoorladen) verwenden.

Noch ein Tipp zum Abschluss: wenn ich zu viel Ausspülwasser (natürlich ohne Spülmittel) übrig habe und nicht alles davon trinken will, gieße ich damit meine Zimmerpflanzen.

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