Die Isar – immer noch ein Wildfluss

Auch wenn die Isar seit dem Bau des Sylvensteinstausees reguliert werden kann, ist sie immer noch ein Wildfluss. Sie bringt Wasser, Kies und frische Energie in die Stadt – und manchmal auch eine ganze Ladung Baumstämme.
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Siesta an der Wittelsbacherbrücke.

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Abenteuer oder Leichtsinn ? Surfer auf der Isar.

IMG_20150525_172352_788Unterwegs Richtung Thalkirchen. Schwarz-Weiß sieht alles doch gleich viel unheimlicher aus.

IMG_20150525_175709_288 Hier mal mit dem Smartphone-Farbfilter. Die Baumstämme im Hintergrund sind inzwischen weggeräumt.

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Überlebensausrüstung für Hochsensible

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Hochsensiblen-Utensil Nummer 1: Ohrstöpsel. Bei fast jedem Hochsensiblentreffen wird über sie geredet. Und Menschen, mit denen man gute Unterhaltungen über Ohrstöpsel führen kann, sind im Umkehrschluss fast immer hochsensibel.

Nachdem ich mit den im Drogeriemarkt erhältlichen Ohrstöpseln nie ganz glücklich war, habe ich jetzt, dank engagierter Recherche im Internet, eine ganz gute Marke gefunden. Sie sitzen angenehm im Ohr und sind viel weicher und angenehmer als andere Fabrikate. Die Teile heißen Bilsom 303 Large und sind im Internet erhältlich, z.B. beim großen Buch- und Gemischtwarenhändler. Ich weiß, ich will dort auch nichts mehr bestellen, aber ab und zu tu ichs doch. 20 Stück kosten ca. 4 Euro, was auch erheblich preisgünstiger ist, als die Teile im Laden zu kaufen.

Für den schnellen Energieschub: Bachblüten. Ich habe gute Erfahrungen mit der Mischung „Mut und Dynamik“ vom dm gemacht. Ansonsten kenne ich mich mit Bachblüten leider überhaupt nicht aus.

Zur Entspannung vorm Einschlafen oder zwischendurch: ein Augenkissen. Ich bin zum ersten Mal beim Yoga mit Augenkissen in Berührung gekommen. Wer eine Nähmaschine hat kann sie ganz einfach selbst nähen, oder lässt nähen, so wie ich. Das Kissen sollte groß genug sein, um auch noch den Bereich rund um die Augen abzudecken – dadurch wirkt es noch entspannender. Als Füllung ist Leinsamen gut geeignet, wer mag, kann noch ein bisschen Lavendel hinzufügen.

Für guten Schlaf fast unentbehrlich ist ein Nackenstützkissen. Vor einigen Jahren bin ich morgens immer mit total verspanntem Nacken aufgewacht. Nach mehreren Fehlkäufen habe ich jetzt ein richtig teures Kissen. Wenn ich mich ins Bett lege denke ich fast immer: „wow, was hab ich für ein tolles Kopfkissen!“ Es handelt sich also um eine Investition, die sich wirklich bezahlt macht. Für den Kauf empfehle ich ein Bettenfachgeschäft mit guter Beratung (auch wenn ich sowas in München noch nicht gefunden habe).

Ist das smart oder nicht?

Ich habs getan… Ich hab mir ein Smartphone bestellt. Wenn ich jetzt auch eine dieser gehetzen Gestalten werde, die in der U-Bahn immer auf ihrem Handy rumwedeln, dann sage niemand, man hätte mich nicht gewarnt. Warum ichs trotzdem getan habe? Mein treues Nokiahandy ist nach über 10 Jahren wahrscheinlich bald am Ende seiner Lebenszeit angelangt. Einige abgefallene Tasten konnte ich mit Sekundenkleber ankleben, aber eine Dauerlösung ist das wahrscheinlich nicht. Jedenfalls dachte ich, wenn schon, dann werde ich mich mit meinem Kauf aus der Handysteinzeit direkt ins Jetzt katapultieren. Dafür gibts auch ein paar praktische Gründe: die MVV App, die mich hoffentlich nie wieder nachts ratlos dastehen lässt, worauf ich mir ein total überteuertes Taxi bestelle. Die Tatsache, dass ich mal Geocachen ausprobieren wollte, und nicht zuletzt, dass ich auch ohne Drucker Fernbustickets buchen kann.

Ein paar Menschen mehr SMS zu schreiben ist sicher auch nicht verkehrt, obwohl ich den Eindruck habe, dass mit einer langen Mail oder gar einem Brief mehr gesagt ist als mit einer Viertelstunde, die mit dem Hin- und Herschicken kurzer Textfetzen verbracht wird.

Warum suche ich für meinen Kauf so rationale Gründe? Wahrscheinlich, weil ich mich den Durchschnittsmenschen, die in der U-Bahn sitzen und in ihr Smartphone starren, bisher immer moralisch überlegen fühlen konnte. Damit ist es jetzt dann vorbei, weil ich – zugegeben mit einigen Jahren Verspätung – der Konsumverlockung nachgegeben habe.

Aber wahrscheinlich mache ich mir einfach zu viele Gedanken, bisher habe ich das Teil ja noch nicht mal, und vielleicht funktioniert es auch nicht, ist ja Second Hand.

Things I Love Thursday

  • Das Wetter ist zwar unbeständig, aber durchweg halbwegs warm. Und es blüht immer noch alles so schön 🙂
  • Einmal einem Blog gefollowt, und schon wurde ich zum Uniexperiment eingeladen. Habe dort einen sehr interessanten Abend verbracht. Ich hatte mir ein Uniexperiment so vorgestellt: man sitzt im Kreis, und jeder erzählt, was er grade so lernt, dann hält irgendjemand ein Referat. Ganz so war es nicht, aber definitiv einen Besuch wert, und ich komme gern wieder vorbei.
  • Mir ist klar geworden, dass ich immer eine Aufgabe brauche. Eine Sache, die mir sehr wichtig ist, habe ich jetzt – denke ich – ganz gut organisiert. Vielleicht wartet irgendwo schon die nächste Aufgabe auf mich. IMG_0249

Things I love Thursday

Nach langer Pause mal wieder:

    War am Samstag auf einer Party mit Drum & Bass von vor 20 Jahren – war sehr cool, und die Musik war damals einfach besser. Und ich hab sogar getanzt!
    Es wird langsam aber sicher wieder Sommer! Das bedeutet an der Isar sitzen, Hofflohmärkte, Grillen….Wird auch echt Zeit!
    Auch wenn es manchmal mühsam ist, macht es auch Spaß, ein bisschen was für HSPs in München zu organisieren. Ist auch gar nicht so schwierig wie ich dachte 🙂
    Bald habe ich Facebook sei dank eine Leselotte! Bin schon sehr gespannt, wie sichs damit liest.
    Mein Entrümpelungsprojekt macht auch langsam aber sicher Fortschritte. Obwohl ich immer noch zu viele Bücher habe

Unzufriedenheit…

…kann manchmal zu Lösungen führen, oder auch nur dazu, ständig im Kreis zu rennen und nicht weiterzukommen. Leider (oder zum Glück) habe ich äußerst vielfältige Interessen und zerfasere mich selbst bei dem Versuch, daraus etwas abzuleiten, womit ich meinen Lebensunterhalt bestreiten könnte. Außerdem bin ich auch nicht sicher, ob manche Hobbies nicht sozusagen ihre Unschuld verlieren, wenn daraus ein finanzieller Gewinn gezogen werden soll.

An meiner derzeitigen Situation hat sich nichts geändert, aber ich bin zufriedener damit als vor einigen Wochen. Vielleicht liegt es auch an der Wärme und der Sonne, die den nahenden Sommer ankündigt.

Ich hab mir auch fest vorgenommen, hier mal wieder regelmäßiger zu bloggen. Wenn ich nicht grade andere Blogs lese oder mich für viel zu viele MOOCs anmelde….

Things I Love Thursday

 

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  • Es hat geschneit – alles ist weiß. So richtig freu ich mich darüber aber nicht, es ist aber toll, dass schon März ist und der Schnee somit bald weg sein wird
  • War bei einem schönen Filmabend. Wer den Film „Die anonymen Romantiker“ noch nicht gesehen hat sollte das nachholen.
  • Gestern war ich wieder in meiner Lieblingsbuchhandlung – ein schönes Kartenset von Barbara Sher lachte mich an. Toll ist, dass die Karten je nach Belieben in der Wohnung verteilt werden können.
  • Habe festgestellt, dass Schwarzkohl sehr gut in grüne Smoothies passt. Und er schmeckt auch in Minestrone sehr gut. Darüber freu ich mich, weil ich ja möglichst vielseitig essen wollte.
  • Things I Love Thursday

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  • Heute gehe ich zur Kleidertauschparty. War schon jahrelang nicht mehr dort und freue mich schon, bisschen zu wühlen und vielleicht was schönes zu finden. Und auch ein wenig was aus meinem Schrank loszuwerden.
  • Sehr schön und sonnig war es heute, vielleicht wirds doch langsam bisschen frühlingshafter – immerhin ist schon fast März
  • Ich habe mir mal wieder über Dinge den Kopf zerbrochen, die völlig unnötig waren – alles doch kein Problem !
  • Manchmal wünschte ich, nicht so viele Wahlmöglchkeiten im Leben zu haben – aber andererseits ist das doch auch was Positives!
  • Am Wochenende erwartet mich ein toller Filmabend und wenn das Wetter schön ist vielleicht auch noch ein Ausflug
  • Hochsensibilität – ein Erklärungsversuch

    Was ist Hochsensibilität? Und wodurch äußert sie sich? Kurz gefasst ist es so, dass die Filter im Nervensystem von Hochsensiblen schwächer ausgeprägt sind. Dadurch müssen sie mehr Reize verarbeiten und benötigen dafür mehr Zeit.

    Welche Reize das sind, ist individuell unterschiedlich. Ich bin z.B. besonders lärmempfindlich und kann nicht im Großraumbüro arbeiten. Ich habe es versucht und musste einsehen, dass es einfach nicht geht. Auch auf lauten Parties oder in Restaurants habe ich keinen Spaß. Besonders schlimm ist es, wenn ich mich in so einer lauten Umgebung auch noch unterhalten muss. Musik mag ich aber sehr gern, ich habe auch mal nichts gegen laute Musik, wenn sie mir gefällt.

    Außerdem nervt es irgendwann, nicht-HSPs dauernd erklären zu müssen, warum ich nicht auf diese Party will oder es nicht toll finde, mit einer Gruppe von 30 Leuten zum Essen zu gehen.

    Diese Empfindlichkeit kann auch dazu führen, sich ständig in Watte zu packen. Vor kurzem bekam ich die Gelegenheit, zur Biofach mitzufahren. (Zur Erklärung: die Biofach ist eine sehr große Biomesse, auf der neue Biolebensmittel präsentiert werden) Natürlich hab ich mich auch gefreut, aber gleichzeitig hatte ich schon wieder einige Befürchtungen: wie würde ich den langen Tag durchhalten, was sollte ich anziehen, damit ich nicht friere oder schwitze, wie hoch ist der Lärmpegel in der Messe?

    Der Lärmpegel war natürlich unangenehm, aber dank Begleitung einigermaßen auszuhalten. Ich war letztes Jahr allein auf der Yogaexpo und fand es eher unangenehm. Mit jemand anderem hinzugehen scheint die Sinneseindrücke aber ein bisschen abzudämpfen. Und ich war von den vielen Probierhappen angenehm abgelenkt. So viele neue Tofusorten, Schokoriegel, Aufstriche und Frühstücksbreie habe ich noch nie an einem Tag gegessen!

    Zwischendurch sind wir ein paar Mal rausgegangen, damit ich mich bisschen erholen konnte. Und ich hatte meine Bachblütenmischung dabei, die auch geholfen hat. Ich war mal so fertig, dass ich dachte ich muss sofort gehen. Andererseits war die Messe aber auch so interessant, dass ich noch mehr sehen und probieren wollte. Ein dauernder Zwiespalt, der den „Normalos“ wahrscheinlich gar nicht bewusst ist.

    Wie es jemand aushält, mehrere Tag hintereinander auf so einer Messe zu arbeiten ist mir echt ein Rätsel. Aber das sind sicher keine HSPs, die so einen Job machen.

    Nach einigen Stunden auf der Messe sind wir noch bisschen in der Stadt rumgelaufen. Die frische Luft hat mir gut getan, ich war dann aber so erschöpft, dass ich im Zug erstmal ne Weile die Augen schließen musste.

    Obwohl ich die Messe superinteressant fand, würde ich mir beim nächsten Besuch vorher ein Zeitlimit setzen und es auch einhalten. Aber es war eine Erfahrung wert. Und vielleicht gehe ich nächstes Jahr auch wieder zur Yogaexpo.